Österreich
Veranstaltung
Veranstaltungsserie:
Autoren aus Mittel- und Osteuropa
Literatur & Wein 2012
Von 20. - 22. April 2012 / Stift Göttweig & ULNÖ
Veranstaltung
Veranstaltungsserie:
Autoren aus Mittel- und Osteuropa
Literatur für junge LeserInnen
15. - 21. März 2012
Palais Auersperg Auerspergstraße 1 | 1080 Wien
täglich von 9 – 18 Uhr
am 21. März von 9 – 13 Uhr
Literaturnachricht
Artikel:
Verfilmung: Faust, wie man ihn noch nie gesehen hat
11.01.2012 | 18:24 | CHRISTOPH HUBER (Die Presse)
„Presse“-Premiere: Alexander Sokurows preisgekrönter, radikaler „Faust“. Schon die ersten zwei Szenen von Alexander Sokurows „Faust“ bringen die thematischen Umwälzungen auf den Punkt.
Durch die Wolken, vorbei an einem in himmlischen Gefilden hängenden Spiegel steigt die Kamera aufsehenerregend zur Erde hinab. Dann ein harter Schnitt auf das Geschlechtsteil einer Leiche: Doktor Faust ist an ihr zu Gange, beim Sezieren will er die Seele finden, betastet dazu die entnommenen Organe – doch vergeblich. So viel hätte ihm der Doktor schon über den Körper erzählt, sagt daneben Fausts Famulus Wagner, aber nichts über die Seele...
Schon die ersten zwei Szenen von Alexander Sokurows „Faust“ bringen die thematischen Umwälzungen und die Radikalität seiner Goethe-Deutung...
Endlich können wir auch in Wien und Österreich den schon auf der Viennale und beim Internationalen Filfestival in Pressburg gezeigte Faustverfilmung von Alexander Sekurow in den Programmkinos sehen. Vier Monate nach der Verleihung des Goldenen Löwen ist das doch schon eine beschleunigte Vorsorgung der ausgehungerten österreichischen Kineastin & Partner.
Literaturnachricht
Artikel:
Eine Jeanne d'Arc unter Brünner Zwergen
22. Dezember 2011 17:09
Der große Brünner Erzählkünstler Jirí Kratochvil erfindet in seinem neuen Roman "Femme fatale" eine nicht dingfest zu machende Figur der tschechischen Freiheit. Ein meisterliches Werk
Wien/Brünn - Auf den ersten Blick lässt sich Jirí Kratochvils neuer Roman sogar als Dokument der Gegenwartsbewältigung verstehen. Auf den ersten Seiten entführt der tschechische Meistererzähler nach Brünn, wo in den Novembertagen 1989 einige lokale Aktivisten der Samtenen Revolution über die jüngsten politischen Vorkommnisse in der damaligen CSSR diskutieren.
Literaturnachricht
Artikel:
Maja Haderlap erhält Bruno-Kreisky-Buch-Preis
05.01.2012 | 15:54 | (DiePresse.com)
Die Bachmann-Preisträgerin wird für ihren Roman "Engel des Vergessens" mit dem Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch ausgezeichnet.
Die Kärntner Autorin Maja Haderlap erhält den Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch 2011 für ihren Roman "Engel des Vergessens". Das gaben der Kärntner SPÖ-Chef Peter Kaiser und Renner-Institut-Direktor Philip Kucher am Donnerstag bekannt. Nach dem Bachmann-Preis, dem Buchpreis der Stiftung Ravensburger Verlag, der Ehrenbürgerschaft ihrer Heimatgemeinde Bad Eisenkappel/Zelezna Kapla und dem "Großen Goldenen Ehrenzeichen des Landes Kärnten" ist das eine weitere Auszeichnung für die 1961 geborene Kärntner Slowenin. Haderlap 7000 Euro für die nunmehr vierte Ehrung ihres Buches.
Haderlap schreibt in der Autobiografie gegen das Vergessen und Verdrängen an. Die Schilderung ihres Lebens ist untrennbar mit der jüngeren Geschichte der Kärntner Slowenen und des Partisanenkampfes gegen die Schergen Hitlers verwoben.
"Es ist eine große Auszeichnung, dass ein Buch den
Publikation
Datum Erscheinung:
Thursday, 8 December, 2011
Der deutschsprachige Diskurs über Sprache und kollektive Identität im habsburgischen Königreich Ungarn von 1764 bis 1792
Dieses vom Österreichischen Fonds zur Förderung der Wissenschaftlichen Forschung unterstützte Projekt ordnet sich in den größeren Kontext des kulturwissenschaftlichen Forschungsfelds Geschichte der mitteleuropäischen Multiethnizität ein.
Literaturnachricht
Artikel:
Christa Wolf: Die geteilte Deutsche
01.12.2011 | 18:30 | von Bettina Steiner (Die Presse)
„Was bleibt“, fragte Christa Wolf nach dem Fall der Mauer – und entfachte eine Grundsatzdebatte über die Rolle der Künstler in der DDR. Am Donnerstag ist die Autorin nach langer Krankheit gestorben.
Wie bebildert man einen Nachruf auf Christa Wolf? Mit jenem Foto vielleicht, auf dem sie 1964 Walter Ulbricht die Hand schüttelt? Der viel gehasste Staatsratsvorsitzende überreicht der Dichterin den Nationalpreis – und sie strahlt. Christa Wolf, die DDR-Staatskünstlerin.
Oder wählt man jene Aufnahme von der Demonstration am Alexanderplatz, kurz bevor die Mauer fiel: Da steht sie, als „Galionsfigur für Zivilcourage und Widerstand“, wie die APA schreibt, Symbol für jene, die sich den Mund nicht verbieten ließen – und denen letztlich Erfolg beschieden war.
" Что остается " , спросила Криста Вольф после падения Берлинской стены - и вызвалф фундаментальную дебату о роли художников в ГДР. В ч
Literaturnachricht
Artikel:
Umberto Eco: Fälschungen haben mich immer schon interessiert – als typisch menschliche Möglichkeit. Fälschungen haben Geschichte gemacht, sie haben den Lauf der Welt mitbestimmt: Man denke an die konstantinischen Schenkungen oder das Corpus hermeticum – oder eben auch an die „Protokolle der Weisen von Zion“, die eine Verschwörung der Juden behaupten. Die Protokolle sind eigentlich für jeden ganz offensichtlich gefälscht! Es ist ein Text, der sich permanent selbst widerspricht, der auf der einen Seite das eine, auf der nächsten Seite das Gegenteil sagt, weil er aus unterschiedlichen Quellen zusammengestückelt ist – wie Frankensteins Monster! Da gibt es eine Novelle von Hermann Goedsche, die in den Protokollen behandelt wird, als sei
Ein Interview mit Umerto Eco über Fälschungen.
Publikation
Verlag:
Dokumentationsstelle für ost- und mitteleuropäische Literatur (DomL)
Datum Erscheinung:
Tuesday, 25 October, 2011
Translator (DOML Person):
Teichgräber, Stephan-Immanuel